Volker Hinz goes BSB: Die Bayerische Staatsbibliothek erwirbt das fotografische Gesamtwerk von Volker Hinz

Die Bayerische Staatsbibliothek hat das Fotoarchiv von Volker Hinz (1947‒2019) mit rund 1,3 Millionen Aufnahmen erworben. Es umfasst das gesamte fotografische Lebenswerk von Volker Hinz für das Wochenmagazin stern sowie eine Vielzahl freier Arbeiten. Mit diesem herausragenden Zeugnis der Fotografie Deutschlands baut die Bibliothek ihr umfangreiches Bildarchiv, das größte in öffentlicher Hand in Deutschland, weiter aus.

 

© Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv/Volker Hinz

 

Das analoge Archiv von Volker Hinz besteht aus Schwarz-weiß- und Farbnegativen, Dias und Fine Art Prints. Ergänzend dazu übernimmt die Bayerische Staatsbibliothek die umfangreiche Fotobibliothek des Fotografen. Die Bayerische Staatsbibliothek wird dieses einzigartige Archiv als Ganzes dauerhaft bewahren, Schritt für Schritt digitalisieren und weltweit zugänglich machen.

Der 1947 in Hamburg-Blankenese geborene Volker Hinz wurde mit 24 Jahren Leiter der „Sven Simon Bildagentur“ in Bonn, 1974 kam er zum Wochenmagazin stern nach Hamburg. Für die Zeitschrift arbeitete Volker Hinz mit kurzer Unterbrechung 38 Jahre ‒ davon acht Jahre in New York. Seine zahlreichen Bildreportagen für den stern, insbesondere seine viel beachteten Portraits berühmter Persönlichkeiten machten Volker Hinz weit über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bilder sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses seiner Zeit. „Der Fotograf“ ‒ so das Credo von Volker Hinz ‒ „darf nicht langweilen. Langweilige Bilder gibt es genug.“

 

© Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv/Volker Hinz

 

Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek: „Wir sind stolz und glücklich, das fotografische Werk von Volker Hinz, das seine Arbeiten für den stern umfasst und zugleich weit darüber hinausgeht, jetzt für unser Bildarchiv erwerben zu können. Dies unterstreicht nachdrücklich den Anspruch der Bibliothek, eines der europaweit bedeutendsten zeitgeschichtlichen Fotoarchive Europas zu kuratieren. Durch seine sukzessive Digitalisierung soll dieser Bilderkosmos für die künftige weltweite Sichtbarkeit und Nutzung aktiviert werden.“

(Quelle: BSB Pressemeldung)

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